In eigener Sache – „Jeder kann und sollte Helfen“

Hallo Pankow!

Am Dienstag, den 30.05.2017, gegen 13:00 Uhr, fuhr ich mit meinem Auto in Richtung Berlin. In Alt-Karow fuhr die Feuerwehr mit Blaulicht in eine Seitenstraße. Kurz entschlossen fuhr ich hinterher, um zusehen, wo sie hinfuhren. Als ich in die Straße 42 / Straße 52 bog, bemerkte ich eine Frau weinend am Straßenrand sitzen. Gleich neben ihr stand ihr beschädigtes Fahrzeug. Eine weitere Frau stand neben ihr. Ich hielt an und fragte was passiert sei und ob ich helfen könne; die beiden Frauen hatten einen Pkw-Unfall.

Ich fuhr an die Seite, setzte den Notruf ab und kümmerte mich um die zwei Frauen. In der Zwischenzeit wurde es mit einmal dunkel, es fing an zu blitzen und zu donnern. Starker Regen setzte kurz darauf auch ein. So entschied ich bis zum Eintreffen der Rettungskräfte beide unverletzten Frauen zurück in ihre Fahrzeuge zu bringen. Da eine Frau augenscheinlich so unter Schock stand, konnte ich sie nicht unbeaufsichtigt lassen; also rannte ich während des Regens zwischen beiden Autos hin und her, um sicherzugehen, dass es beiden gut geht. Zum Glück kam der Ehemann der zweiten Unfallbeteiligten und ich konnte mich bis zum Eintreffen der Rettungskräfte um die unter Schock stehende Frau kümmern.


Ich muss ehrlich sagen, dass mein Erste-Hilfe-Kurs und meine SAN-Ausbildung bei der Bundeswehr schon lange zurück liegen. Dennoch konnte ich mir durch meine Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Berlin Kenntnisse aneignen, die ich hier anwenden konnte. Wenn Personen unter Schock stehen und keine schwerwiegenden Verletzungen erkennbar sind, ist eine direkte Ansprache der Person wichtig. Ich fragte Sie immer mal wieder nach ihrem Namen, was sie beruflich macht, wo sie hinfahren wollte etc. Dann war es möglich, ihr Telefon zu erhalten, um Ihren Freund anzurufen. Nach ca. 10-15 Minuten kam die Feuerwehr aus Karow und übernahmen die Versorgung. Ich gab einen kurzen Überblick über die Lage und konnte meine Fahrt fortsetzen.

Leider habe ich in der Aufregung vergessen, wie die Frau hieß. Ich habe erfahren, dass Sie in ein Krankenhaus gebracht wurde. Wenn jemand diese Zeilen lesen sollte, der Sie kennt, würde ich mich freuen zu erfahren, wie es ihr geht.

Jeder kann helfen und sollte in ähnlichen Situationen nicht vorbeifahren! Denn das habe ich gestern mehrfach beobachten müssen! 

Ich wünsche den beiden Frauen gute Besserung und das Sie sich schnell von dem Schock erholen. Zum Glück war es hier nur Blech was zu Schaden gekommen ist. 

Natürlich geht hier auch ein Dank an die Freiwillige Feuerwehr aus Berlin-Karow, denn diese haben während das Unwetter über Berlin fegte sehr gute Arbeit geleistet. 

Symbolbild: Pixabay

Steffen Pahl

Hallo liebe Leser, mein Name ist Steffen. Ich habe sozusagen dieses Portal ins leben gerufen. Hinter den Kulissen bin ich für alles was mit Pankow LIVE zu tun hat und für Technik, Texte und Bilder und Videos verantwortlich. Ich stehe also täglich von Montag bis Sonntag 24 Stunden rund um die Uhr für Pankow LIVE zur Verfügung. Ist mal nicht soviel im Büro los, dann kann man mich unterwegs in Pankow finden und sammel gerate Infos für neue Beiträge die Sie dann hier auf Pankow LIVE lesen können.

In eigener Sache – „Jeder kann und sollte Helfen“

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